Habe ich eine Depression?
- Christine Andert
- 10. März
- 1 Min. Lesezeit
Viele Menschen erleben Phasen von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder Traurigkeit. Diese Gefühle gehören zum Leben dazu. Doch wann wird aus einer vorübergehenden Belastung eine Depression?
Anzeichen einer Depression
Eine Depression äußert sich nicht nur durch Traurigkeit. Häufig zeigen sich weitere Symptome wie:
Anhaltende Erschöpfung und Antriebslosigkeit
Verlust von Freude und Interesse an Aktivitäten
Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafprobleme, vermehrtes Schlafbedürfnis)
Konzentrationsschwierigkeiten und Entscheidungsschwäche
Gefühle von Wertlosigkeit oder Schuld
Körperliche Beschwerden ohne erkennbare Ursache
Gedanken an den Tod oder Suizid
Erhöhte Reizbarkeit oder unerklärliche Aggression
Ab wann sollte ich mir Hilfe suchen?
Wenn die genannten Symptome über mindestens zwei Wochen anhalten und den Alltag erheblich beeinträchtigen, kann es hilfreich sein, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein Gespräch mit einer vertrauten Person kann ein erster Schritt sein. Auch eine psychotherapeutische oder ärztliche Beratung kann Klarheit bringen.
Was kann ich selbst tun?
Neben professioneller Hilfe gibt es Möglichkeiten, sich selbst zu unterstützen:
Struktur schaffen: Ein geregelter Tagesablauf kann Orientierung geben.
Bewegung: Körperliche Aktivität, auch in kleinen Schritten, kann stimmungsaufhellend wirken.
Achtsamkeit: Auf sich selbst zu achten und eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, kann hilfreich sein.
Soziale Kontakte pflegen: Auch wenn es schwerfällt, kann der Austausch mit anderen entlasten.
Depression ist behandelbar
Eine Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, aber sie kann behandelt werden. Der erste Schritt ist, das eigene Empfinden ernst zu nehmen. Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie betroffen sind, kann ein offenes Gespräch mit einer Fachperson hilfreich sein.
Wenn Sie Unterstützung suchen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
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